FAQs – häufig wiederkehrende Fragen

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Was ist eigentlich "Markt der Chancen" ?

Och, eigentlich nichts Dolles. Vielleicht Ideengeber. Ein bißchen Netzwerk, ein bißchen Newsletter, ein bescheidener Internetauftritt, und natürlich der eigentliche Berufemarkt als Veranstaltung im Sommer kurz vor den Sommerferien.

WARUM ich das mache?

Weil ich es gerne mache. Weil ich es schon einmal an einer anderen Schule gemacht habe, und da gibt’s das jetzt schon 15 Jahre. Ich hab’s unserer Schule mal angeboten, und man hat nicht „Nein“ gesagt …

Warum ICH das mache?

Ich habe als „Personalfritze“ während Prüfinterviews oft erlebt, wie Bewerber*innen da unorientiert und quasi ahnungslos in eine Lebensentscheidung hineinschlittern. Auch ich habe das an mir selbst mal erleben müssen. Seit dem wollte ich mehr aus einem Bewerber „herauskitzeln“ – fast schon ein Hobby von mir. Denn alle haben „mehr“ zu bieten und merken/wissen es nur nicht!

Was ist denn dabei so wichtig?

Stichwort „Zuckerle“! Ein Zeugnis, eine Geburtsurkunde, einen oft zu knappen oder zu unvollständigen Lebenslauf und ein tausendfach abgekoffertes Anschreiben zur Bewerbung hat jeder. Solange das alles ist, steckt man noch in einer großen grauen Masse. Daraus hervorzuragen, mit kleinen Scheinchen, Beigaben, Urkunden, Zeug-nissen, Belegen der irrwitzigsten Art, das ist die Kunst dabei. Das lässt einen besser dastehen und verleiht quasi Flügel.

Aber es geht doch erstmal nur um Berufsorientierung, oder?!

Ja, genau. Mehr soll es auch gar nicht sein. Aber früh damit anzufangen ist kein Fehler. Man kann so nämlich beweisen und bescheinigen, dass man sich langfristig, frühzeitig und fortlaufend um solche Fragen gekümmert hat. Dass es dadurch eben kein Schuss ins Blaue ist, sondern eine fundierte Vorgehensweise hat. Und dass man weiß, auf was man sich einlässt und was einen als Bewerber/Azubi/Student erwartet. Orientiert sein also - das hat ein „Perser“ gern!

Ja wie? Und die Schule? Warum macht die das nicht?

Macht sie – keine Sorge! Und nicht wenig. Ich denke da so an den Bohrmaschinen-führerschein, an das Fach Hauswirtschaft/Kochen, an die Sporthefer, die Medienscouts, die Streitschlichter; auch dass sie schon mal eine Steuererklärung beschnüffelt haben. Da gibt es aber auch noch das Praktikum 9, das Duale Praktikum 11. Ich denke an VPro, an die Potenzialanalyse, die BIZ-Besuche, die Gesprächstermine mit Berufs- und Studienberatern und die Mitarbeit der Berufseinstiegsbegleiter in der Holzhütte der Aula. Das alles ist keinesfalls selbstverständlich und z.T. nicht Pflichtprogramm! Ach, vergessen: Den "Markt der Chancen" gibt’s auch noch …

Solch einen Berufemarkt macht doch jede Schule!

Ja, sagen wir mal: Es gibt ihn – aber nicht einen solchen wie bei uns. Ohne einer Schule zu nahe treten zu wollen: Ich hasse nämlich Berufemärkte, die keine sind. Meistens ist es nämlich nur ein Schaulaufen von Firmen und Unternehmen. Der Beruf tritt dabei oft weit in den Hintergrund, und dann wird’s gerne auch unsachlich, nicht objektiv, zu werberisch, zahlen- und erfolgsorientiert. Oft erlebt und selbst so mitgewirkt … Einmal im Jahr gibt’s dann Hochform an verschiedenen Schulen, anschließend 1 Jahr Ruhe. Manche Schulen geben auch die Organisation dessen aus der Hand und müssen bitter dafür zahlen - in der Folge müssen ausstellende Firmen dann auch zahlen!

Was ist denn so besonders am "Markt der Chancen" ?

Weil es zunächst eine Elterninitiative ist und dass die Eltern maßgeblich dort gefragt sind, als Paten mitzumachen. Weil der wirkliche und alleinige Beruf im Vordergrund steht, nicht die Firma (gelingt leider nicht immer und hat manchmal auch weniger Sinn). Weil wir die Schülerschaft fragen, welche Berufe sie überhaupt während der Veranstaltung haben wollen. Weil es den "Markt der Chancen" das ganze Jahr über gibt, mit Kontakten zu den Repräsentanten, begleitend im Hintergrund – auch durch die Extra-Webseite www.marktderchancen.de . Und weil unser Netz(-werk) Schülerschaft, Eltern und Kollegium umspannt! Das alles ohne Kosten!

Können wir Eltern das überhaupt?

Ja! Und Doppel-Ja! Aus Erfahrung machen sie es sogar erstklassig! Und sie können, sollen und dürfen das auch. Das erwartet sogar die Bildungspolitik, dass Eltern in der Berufsorientierung entscheidend mitwirken! Und wenn sie das für die eigenen Kinder machen sollen, warum nicht für alle, die im selben Boot sitzen?

Ja, aber, ich kann das nicht!

Doch, sicher! Kein Mensch muss in die Bütt oder einen Vortrag halten. Niemand muss die heutigen Ausbildungspläne, -richtlinien und Bestimmungen kennen und vortragen können. Das müssen unsere lieben Kleinen schon selbst erledigen. Aber: Jeder, der einen Beruf ausübt, kann sagen, wie zufrieden er ist, wie der Weg war und ob er’s nochmal so machen würde, wie so der Tagesablauf ist usw. Und dann haben wir noch lange nicht über das ganze Know-How gesprochen. Das ist „Berufemarkt“, also Beruf pur! Das Ganze im lockeren Halbkreis, oder unter 4-6-8 Augen.

Wer kann denn dann überhaupt mitmachen?

Eigentlich Jede*r, die*der einen Beruf hat oder ausübt. Punkt! Und wir haben viele Eltern/ -paare/ -teile in unserem Schulkreis, auch Freunde, Förderer, und vor allem Ehemalige, die den Weg zurück finden. Sie alle gehören durchaus dazu. Und ich weiß, dass es die schillerndsten Berufe da gibt. Der ganze Fächer zwischen so genannten einfachen Leuten bis hin zu Professoren – und genau die alle brauchen wir!!

Sie wollen keine Werbung, machen aber selbst welche?!

Oh ja, und wie! Aber nie zugunsten der Sache und der Menschen, die hinter einem Event stecken, sondern immer den Nutzen, den Wert und die Vorteile für unsere Schülerschaft im Auge. Es gibt sicher Events, die wertvoll sind bzw. auch teilweise enorme Kosten erzeugen. Aber Hintertürchen und Unterstützung gibt’s fast immer. Und ehrlich: 90 % aller Vorschläge sind wirklich kostenlos.

Wie zufrieden ich bin?

Mir geht wirklich das Herz auf, wenn ich sehe, wie unser Markt bunt, europäisch, ja sogar interkontinental ist (Beispiel WallStreet). Angerührt bin ich auch durch das viele und ständige Lob aus allen Ecken, Meckern ist fast nicht anzutreffen. Sensationell ebenfalls für mich, wenn eine Schülerin mir ausdrückt, dass es für sie eine Ehre sei, mich an ihrer Schule begrüßen zu können. Und dann diese vielen glücklichen Fügungen und doch unkomplizierten Lösungen bei speziellen Wünschen und Vorhaben (Stichwort Pathologie). Wie könnte ich da unzufrieden sein?

Und was macht mir das Leben schwer?

Die DSGVO! Also die Datenschutzgrundverordnung, nach der ich nicht mehr ganz so darf, wie ich eigentlich will. Gerade deswegen kämpfe ich um und für einen höheren Bekanntheitsgrad; gerade kürzlich hatte eine Mutter aus der 10 das 1. Mal erfahren vom "Markt der Chancen" … Und solche Dinge wie Intoleranz, Gleichgültigkeit, Teilnahmslosigkeit etc. soll es auch bei uns geben, angeblich.

Ist denn noch Platz zum Mitmachen?

Immer! Und an dieser Stelle werde ich niemals zufrieden sein. Solange Wünsche unserer Schüler*innen nicht erfüllt werden können, und dies auf Gleichgültigkeit, mangelndem Interesse oder Engagement rückführbar ist, dann ist das für mich höchst deprimierend. Da könnte ich mich fast zerreißen, denn gerade das schadet nur und ausschließlich unseren lieben Kleinen!

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