Was ist das: „Markt der Chancen“ ?

Eigentlich 3 Dinge:

  • Eine kleine Hausmesse in der Schule zur Berufs- und Studienorientierung
  • Ein Elternnetzwerk als Plattform für gegenseitige Information, um Pate zu sein, aber auch zur Vermittlung von Schnupperzeiten, Praktika und evtl. mehr.
  • Eine internetgestützte Info-Plattform, die die wichtigsten und besten Fakten, Seiten, Termine und Presseaktivitäten bündeln will (also DIESE Webseite).

… nichts Besonderes also auf den ersten Blick. Viele Schulen machen inzwischen so etwas. Aber: Fast immer werden Firmen und Betriebe eingeladen, ihre „Repräsentanten“ zu schicken, und dann rutscht es schnell ab ins „Werberische“. Und das verfälscht den Blick auf das, was für unsere Schüler*innen wesentlich ist: Sachliche Information. Oft haben Betriebe sogar -zig oder hunderte von einzelnen Berufsfacetten, wie soll da ein Einzelner im Fachthema stehen können? Es sei denn, er beschränkt sich auf Allgemeinplätze. Aber gerade das soll es ja nicht sein. Die Fragen unserer Schülerschaft sind zwar einfach, und doch wieder sehr speziell.

Wir meinen, dass der Kenner und Könner in einem Beruf die-/derjenige ist, die/der ihn auch hat und ausübt. Bei über 1000 Schüler*innen an unserer Schule sollte es einen solch riesigen Fundus an Elternberufen geben, so dass auch die letzte Frage seitens der Schülerschaft aus eigenen „Bordmitteln“ beantwortet werden kann.

Im Frühjahr j.J. ist der Messe ein Votum der Schüler*innen vorausgegangen, in dem sie eine „erste“ Berufswahl für sich fällten. Die ausstellenden Teilnehmer repräsentieren quasi die Auszählung dieses Votums.

Die Schüler*innen können in der Regel 3 Stunden lang Stände intensiv besuchen und mit “ihrem Experten” sprechen, der Berufsrealitäten besser als jeder andere Berater vermitteln kann. Die Bestandteile der Dinge, die an den jeweiligen Ständen zu finden sind, sind teilweise standardisiert, um so auch besser eine Einordnung bzw. Vergleichbarkeit herstellen zu können. So gibt es beispielsweise an jedem Stand zum Mitnehmen den persönlichen “Steckbrief”, auf dem Stellung zum Studium, zum Beruf, zur täglichen Routine, zu den Highlights bezogen wird. Fotos, Videos, Bilder, Pläne, Modelle, Arbeitsproben und sonstige Gegenstände veranschaulichen Aspekte des Berufs.

Die Informationsbörse wird im Internet (www.marktderchancen.de) begleitet und auch in Form von Fotos dokumentiert. Die anschließend stattfindende beiderseitige Evaluation  ergibt ein sehr gutes Feedback. In einigen Fällen wird darüber hinaus der persönliche Kontakt fortgeführt, sei es, um die Schülerin oder den Schüler zu coachen, einen Praktikumsplatz zu vermitteln, zum Schnupperkurs einzuladen oder auf ein spezielles Stipendium hinzuweisen und dabei Hilfestellungen zu geben. Man ist dann “Pate”.

Fazit: Als Eltern können wir ein Netzwerk zur Verfügung stellen, das dem eigenen Standing unserer Berufsanfänger Flügel verleiht. Dennoch gilt auch hier: Eigenes Engagement ist durch nichts zu ersetzen.

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